Nicht ärgern
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Schon seit dem Altertum ist bekannt, dass seelische Probleme ( Ärger, Angst, Sorgen, Überforderung, Stress) krank machen können. Ein Großteil der Patienten einer allgemeinmedizinischen Praxis ist "mit dem Rezeptblock" nicht zu heilen; ihre Beschwerden sind nur vorübergehend zu lindern. Letztlich müssen die Ursachen der Krankheiten und Beschwerden bekämpft werden und nicht die Symptome. Auch ein Psychiater kann dabei nur bedingt eine Hilfe sein. Letztlich müssen die Patienten selber ihr Leben besser in den Griff bekommen. Ärger Oft sind es gerade die kleinen Dinge im Leben, die uns "auf die Palme bringen". Sie lösen eine unverhältnismäßig heftige Reaktion bei uns aus, wir sind rationalen Argumenten gegenüber kaum noch zugänglich. Da dies so ist, sollten Sie sich vorbeugend, also vor dem nächsten Wutanfall, ein paar nüchterne Gedanken machen: |
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Angst Eine Überlieferung besagt, dass ein Held die gleiche Angst verspürt wie ein Feigling, aber anders damit umgeht, anders handelt. "Wo wäre sonst das Verdienst, wenn die Helden niemals Angst hätten?" fragt Alphonse Daudet, ein französischer Schriftsteller aus dem 19. Jahrhundert. Auch hier lohnt es sich, so früh wie möglich ein paar nüchterne Überlegungen anzustellen, bevor die Angst von Ihnen Besitz ergriffen hat und Ihr Leben beherrscht: |
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Stress Viel Arbeit bedeutet noch keinen Stress. Stress entsteht sowohl durch Überforderung als auch durch Unterforderung. Die Stressbelastbarkeit der Menschen ist unterschiedlich und auch bei denselben Personen nicht immer gleich. Stress macht auf Dauer krank. Lang anhaltender Stress führt zum "Burn-Out-Syndrom"; Sie fühlen sich ausgebrannt und leer. Wer sich wiederholt oder gar andauernd über- oder unterfordert fühlt, sollte den Ursachen auf den Grund gehen und sie beseitigen. Denn das kann auf Dauer nicht gut gehen. Stress kann im Berufsleben entstehen, häufig aber auch im Privatleben. Gefährlich wird es, wenn zum Stress im Beruf noch Stress im Privatleben hinzukommt, der sogenannte Beziehungsstress. Harmonie im Privatleben hat oberste Priorität für unser Wohlbefinden. Disharmonien lösen sich nicht von alleine, sondern nur durch beherztes Anpacken der Probleme. "Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen", sagt ein Sprichwort. |




